Zwischenpräsentation – UNSERE POSITION

Programm der Stadt Köln 20. NOVEMBER 2015, 17 UHR

Ort: The New Yorker | Dock One, Hafenstraße 1, 51063 Köln

17 Uhr Gelegenheit zur Diskussion mit den Planungsteams vor den Plänen im Bühnenbereich der Halle

19 Uhr Begrüßung der Bürgerinnen und Bürger (Moderation, Dezernent)

19.10 Uhr Präsentation der Entwürfe durch die Planungsteams (je Team 15 Minuten Präsentation + 5 Minuten Rückfragen)

20.30 Uhr Anregungen / Diskussion

21.15 Uhr Voraussichtliches Ende 

Unsere Position

Die INITIATIVE GÜTERBAHNHOF MÜLHEIM begrüßt die geplanten Neuregelungen der Bundesbauministerin Barbara Hendricks, die am 30. Oktober 2015 unter dem Titel »NEUES ZUSAMMENLEBEN IN DER STADT« veröffentlicht wurden.

Wir fordern die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung auf, ihre planungshoheitlichen Gestaltungsmöglichkeiten bei der Güterbahnhofsbrache in Köln-Mülheim in diesem Sinne konsequent anzuwenden. 

 

Hier ein Auszug aus dem Programm:

 

1. Neuer Baugebietstyp »Urbanes Gebiet«

Ein wichtiges Ziel der »kompakten Stadt« ist die Verdichtung innerstädtischer Quartiere. Der rechtliche Rahmen ermöglicht bislang aber nur eingeschränkt das Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe und damit auch den Bau zusätzlicher Wohnungen in urbanen Zentren. Dabei ist dieses Nebeneinander eines der Kennzeichen der historisch gewachsenen europäischen Stadt. Wir wollen den Kommunen mehr Spielraum für lokal angepasste Lösungen zur Erschließung zusätzlichen Baulands in urbanen Räumen geben. Unser Ziel ist, die Entwicklung von Gebieten zu fördern, die einen hohen Anteil an Wohnbebauung haben, gleichzeitig aber auch Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe in kleinteiliger Nutzungsmischung beherbergen. Deshalb wollen wir eine neue Baugebietskategorie »Urbanes Gebiet« schaffen und so das Bauplanungs- und Immissionsschutzrecht besser aufeinander abstimmen und flexibilisieren. Das mobilisiert zusätzlichen Wohnraum dort, wo die Stadt am attraktivsten ist, sorgt für eine funktionale Durchmischung und schont den Flächenverbrauch. Kommunen können dann in besonderen urbanen Lagen Baugebiete ausweisen, in denen eine höhere bauliche Dichte als in Mischgebieten möglich ist. Zugleich gilt für die Wohnnutzung ein innenstadttypischer Lärmschutzstandard wie im Mischgebiet. Damit erleichtern wir eine städtebaulich wünschenswerte Innenentwicklung der Städte.

 

Hier der gesamte Text:

»Neues Zusammenleben in der Stadt« Positionspapier des BMUB (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) vom 30. Oktober 2015. PDF Download >

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